Bultaco Brinco: Hybrid aus Fahrrad und Motorrad

Vor gut einem Jahr hat Bultaco die Rückkehr der Traditionsmarke verkündet, die 1983 ihre Produktion einstellte. Nun lassen die Spanier den Worten bereits Taten folgen:

 

Sie stellen mit der Brinco das erste Fahrzeug aus eigener Produktion vor. Es soll der erste Schritt in die Zukunft sein. Aber was ist nun Brinco? Ein Elektro-Mountainbike? Ein geländegängiges Leichtmotorrad? Bultaco selbst kann oder will das neue Zweirad in keine bekannte Kategorie einordnen und hat darum flugs ein neues Segment kreiert: das Moto-Bike. Das Tempo und die Innovationsfreude passen zum Traditionsunternehmen.

 

Das erste Modell von Bultaco, die Brinco, ist eine Kombination aus Fahrrad und Motorrad. Es hat einen elektrisch betriebenen Radnabenmotor am Hinterrad mit einer Maximalleistung von 2 kW und einem maximalen Drehmoment von 60 Nm. Die Reichweite beträgt mindestens 30 Kilometer. Per Pedal kann man diese auf über 80 Kilometer ausdehnen. Der herausnehmbare, acht Kilogramm schwere Lithium-Ionen-Akku soll in drei Stunden wieder aufgeladen sein. Es ist schon eine Umstellung, auf einem Gefährt zu sitzen, das Pedale hat, die man aber nicht benutzen muss. Denn ein beherzter Dreh am Gasgriff beschleunigt das Bike im Sportmodus auf bis zu 60 km/h. In Tour und Eco geht die Brinco entsprechend dezenter zu Werke.

 

Und dann geht’s ab ins Gelände. Das ist nämlich die perfekte Spielwiese für dieses Gefährt. Es macht mächtig Laune, auf einem Moto-Cross-Kurs mit Elektro-Power die Steilkurven zu durchfahren, Steigungen locker zu bewältigen und erste, zaghafte Sprünge zu versuchen. Auch nach zwei Stunden signalisiert die Anzeige im Cockpit, dass der Akku etwa halb voll ist.

 

Ab Herbst soll die Bultaco Brinco zum Preis ab 4800 Euro erhältlich sein. In Deutschland wird voraussichtlich eine Version mit maximal 45 km/h angeboten werden.

 

www.bultacobrinco.com